Sind „Instagram-Zutaten“ wirklich notwendig?

Meine Lieben,

Oftmals stosse ich auf Instagram auf leckere Rezepte. Die Bilder sehen immer verlockend aus – und der Kuchen soll sogar noch gesund sein! Also lese ich mir das Rezept durch. Zutaten wie „Instant Oats“, „Kokosmehl“, „Proteinpulver von Marke xy“, „Mandelmehl“, „Kakaonibs“, „Kokosblütenzucker“, „Mandelmilch“ etc. sollen fast immer in den Kuchen rein. Aber wer bitteschön hat denn diese Zutaten zuhause?

Das fragen sich die Köchinnen dieser Rezepte wahrscheinlich auch, jedoch werden sie oftmals dafür bezahlt, solch exotische Ingredienzien zu verwenden. Scrollt man nämlich durch die Bilder, wird diese Person meist von einem Fitness Shop gesponsert. Das erklärt dann wohl auch, weshalb „Protein von dem besagten Fitnessshop“ in den Kuchen muss. Die Wahrheit ist: Es geht wirklich auch einfacher, ohne an gesunder Qualität einbüssen zu müssen. Ihr könnt die Zutaten folgendermassen ersetzen:

  • Instant Oats mit normalen Haferflocken
  • Kokosmehl mit normalem Vollkornmehl oder Proteinpulver
  • Mandelmehl mit Proteinpulver oder Vollkornmehl
  • Kakaonibs mit dunklen Schokoladenstücken
  • Kokosblütenzucker mit beliebigem Süssstoff
  • Flavdrops mit Backaromen

Einzig das Proteinpulver finde ich sinnvoll, es erhöht die Masse des Gebäcks, gibt Geschmack und Süsse. Ausserdem ist ein hoher Eiweissgehalt immer wünschenswert, da das Gebäck so wirklich satt macht. Auf die Marke müsst ihr aber NICHT achten, Geschmack und Marke sind völlig austauschbar!

Um gesunde Backwaren herzustellen, braucht ihr nur folgendes:

  • Proteinpulver (siehe oben)
  • Künstliche Süsse, die den Zucker ersetzt. Spart massenweise Kalorien und verhindert den ungesunden Blutzuckeranstieg, wie es bei normalen Gebäcken der Fall ist.
  • Magerquark oder Apfelmark, um das Gebäck saftiger zu machen. Da oft zusätzliches Fett in den Proteingebäcken fehlt, werden sie ohne weiteren Zusätze zu trocken. Einfach experimentieren – meiner Erfahrung nach reicht 50g für 30g Protein.
  • Haferflocken als Mehlersatz, da sie länger sättigen und das Gebäck sehr luftig wird.
  • Ei, um die Masse zusammenzuhalten.
  • Verzichtet auf Fettzusätze, sie sind nicht nötig!

Alle weiteren Zutaten sind blosse Zusätze!

Ich hoffe, dieser Beitrag hilft einigen, die noch neu im Fitness lifestyle sind. Schärft euren Blick und mach nicht einfach alles nach, was im Instagram beschrieben wird. Experimentiert mit den oben genannten Zutaten selber!

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Ein Gedanke zu “Sind „Instagram-Zutaten“ wirklich notwendig?

  1. Über das Leben und Lieben schreibt:

    Klingt für mich sehr sinnvoll! Ich muss auch sagen, dass ich einfach keine Lust habe, so viel Geld für die ganzen Instagram-Zutaten, wie du sie so schön nennst, auszugeben. Allerdings denke ich, dass zum Beispiel das Kokosmehl ja mehr Fett besitzen wird als Dinkelmehl zum Beispiel, sodass der Geschmack schon anders sein kann. Bei den Backaromen gibt es dann wiederum das Problem, dass es viel weniger Geschmacksrichtungen gibt. Aber mehr als 5 € für eine große Flasche Flavedrop auszugeben… dafür bin ich zu geizig. 😀

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