Diet Diaries 4: Blutzucker stabil halten

Hallo ihr Lieben,

Endlich klappt es, ein Kilo ist runter.. -250g pro Woche. Das ist in Ordnung, ich freue mich über jeden Fortschritt! Grund dafür ist ein stabiler Blutzucker. Wie bei jedem Menschen.

Als Diabetikerin dauert der Abnehmprozess einfach doppelt so lange. Denn weniger essen kann ich nicht, sonst stürzt mein Blutzucker ins nichts ab – und ich müsste Zucker essen. Bei 1800kcal bleibe ich stabil und kann abnehmen. Das Allerwichtigste zum Abnehmen, sei es bei Diabetikern oder gesunden Menschen, ist ein stabiler Blutzucker. Warum? Der Zuckerhaushalt und somit die Fettverbrennung sind im Gleichgewicht! Ist der Blutzucker zu hoch, muss der Körper vorerst die Glucose (Einfachzucker) im Blut abbauen, bevor er auf die Fettreserven zurückgreifen kann. Das Hormon Insulin bewirkt, dass der Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangt. Leider fördert das Insulin auch die Einlagerung von Fett in die Zellen! Muss der Körper folglich den Blutzucker senken und Insulin ausschütten, ist der Fettstoffwechsel beeinträchtigt. Wenn sich der Blutzucker andererseits zu tief bewegt, setzt der Körper mithilfe des Hormons Glucagon Zuckerreserven aus Leber/Muskeln frei- es wird auch kein Fett verbrannt.

Wie aber kann man den Blutzucker stabil halten? Meine Tips:

  • Komplexe Kohlenhydrate zu sich nehmen
  • Zu Kohlenhydraten keine grossen Proteinmengen einnehmen (unter 30g Protein)
  • Wer viel Kopfarbeit leistet, braucht schnelle Kohlenhydrate zwischendurch. Das Gehirn läuft nämlich auf Zucker! Um einen zu tiefen Blutzucker zu verhindern, eignen sich: Banane, Traubenzucker, Brot, … Oder ausreichend komplexe Kohlenhydrate vorher!
  • Vor dem Sport Kohlenhydrate essen
  • Keine Lowcarb Diäten
  • Kohlenhydrate mit Fetten kombinieren, dies verhindert eine schnelle Aufnahme des Zuckers in den Körper!

Viel Erfolg!

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2 Gedanken zu “Diet Diaries 4: Blutzucker stabil halten

  1. ichkoche- Jacktels Rohkost schreibt:

    Immer im Hinterkopf behalten, ein Langzeit- Diabetiker ist grundsätzlich übersäuert. Es ist deshalb notwendig ständig an den Basen zu denken. Dies sollte meiner Meinung nach absolut in den Vordergrund stehen. Bin auch seit über 30 Jahren Typ 1 .

    Gefällt mir

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